Feeds

  • RSS-Feed der Artikel

Neueste Kommentare

Profil

  • erichxy
  • Blog von erichxy
  • Männlich
  • 13.01.1941
  • Musik Internet Natur Rentner Musikliebhaber
  • suche Kontakt, Internet Anfänger nehme gerne Hilfe an Bartträger, 169 cm groß 78 Kg

Suchen

Über diesen Blog

Profil

  • erichxy
  • Blog von erichxy
  • Männlich
  • 13.01.1941
  • Musik Internet Natur Rentner Musikliebhaber
  • suche Kontakt, Internet Anfänger nehme gerne Hilfe an Bartträger, 169 cm groß 78 Kg
Friday, 11. april 2008 5 11 /04 /Apr. /2008 18:44
Er saß in der Bahn und träumte vor sich hin
als Sie an einem Halt zustiegen
das Sie von einem Weinfest kamen
sah man an den Flaschen die, die Runde machten
es waren ihrer zehn, fünf Erwachsene, fünf junge Menschen
sie lachten und waren alle sehr fröhlich besonderst du
deine Freudentränen waren wunderschön an zusehen

Irgendwann, von irgend jemandem, fiel eine Bemerkung
sie war nicht einmal an dich direkt gerichtet
alle lachtet ihr herzlich besonders du
plötzlich, wurde dein Gesicht sehr ernst
deine Mundwinkel rutschten herab
deine blauen Augen füllten sich mit Tränen bis sie überliefen
und sehr verzweifelt klang es als du leise Papa, riefst

Ein Mann mittleren Alters wendete sich dir zu
und sagte leise, komm
seine Züge waren von Melancholie geprägt
seine Augen blickten dich traurig an
wie ein Fremdkörper der dort nicht hin gehörte
wirkte er in diesem Moment
kaum hattest du neben ihm platz genommen
als ein heftiges Weinen dich erschütterte
er versuchte dich mit hilfloser Zärtlichkeit zu trösten
drückte dich leicht an sich streichelte ganz zart über dein Haar
und war doch selbst so hilflos und erschüttert

Trotz des Schmerzes der dich ergriffen hatte
schienst du noch an etwas anderes zu denken
an was?
Die anderen im Abteil, die Allgemeinheit, oder?
Urplötzlich entzogst du dich deinem Vater
um dich fast sofort wieder an ihn zu pressen
und wieder weintest du heftig

Warum entzogst du dich
mahnte dich vielleicht dein Alter?
Denn älter als sechzehn warst du nicht
meintest du das Gedankengut der anderen zu kennen?
Deine Bedenken, deine Schamhaftigkeit
halfen dir nicht viel
viel stärker waren die Liebe oder der Schmerz

Nach einer Weile wurdest du ruhiger
deine weit geöffneten Augen, voller Angst
Verzweiflung und Schmerz schrieen
schrieen in die Welt hinaus
aber keiner hörte sie
wollte sie hören, verstehen
weil ihr schreien lautlos war?

Ach wie gerne hätte er dir geholfen, aber wie?
Er wusste es, wusste es nicht
du tatest ihm so unendlich leid, so weh
warum, er weiß es bis heute noch nicht
er denkt noch sehr oft an dich, viel zu oft
dann quält es ihn
Fragen sind es, sie lassen ihm keine Ruhe.

Georg Beez





von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Zurück zur Startseite

Über diesen Blog

Blog erstellen

Kalender

May 2012
M T W T F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
<< < > >>

Freitext

Freitext

Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum