Feeds

  • RSS-Feed der Artikel

Neueste Kommentare

Profil

  • erichxy
  • Blog von erichxy
  • Männlich
  • 13.01.1941
  • deutschland
  • Musik Internet Natur Rentner Musikliebhaber
  • suche Kontakt, Internet Anfänger nehme gerne Hilfe an Bartträger, 169 cm groß 78 Kg

Suchen

Über diesen Blog

Profil

  • erichxy
  • Blog von erichxy
  • Männlich
  • 13.01.1941
  • deutschland
  • Musik Internet Natur Rentner Musikliebhaber
  • suche Kontakt, Internet Anfänger nehme gerne Hilfe an Bartträger, 169 cm groß 78 Kg
Friday, 5. september 2008 5 05 /09 /Sept. /2008 20:28

Letzte Gedanken

 

Das Auto rollte leise und schnell die Autobahn entlang. Lässig saß Er im bequemen Sitz und steuerte wie er es oft zu tun pflegte mit drei Fingern. Er hing seinen Gedanken nach dachte an das hier und heute, an dies und das auch in die Vergangenheit schweiften sie ab aber nur kurz dann schnellten sie in die Zukunft um dort zu verweilen denn dort, so nahm Er jedenfalls fest an, lag sein Glück. Er ließ sich alles in den farbigen Bildern malen das, sollte es zum Abschluss kommen, neue Haus, den neuen Wagen, den Urlaub mit der ganzen Familie alles und noch mehr war greifbar ja musste Wahrheit werden denn was sollte noch schief laufen war doch alles bis auf eine läppische Unterschrift erledigt, in Ordnung. Plötzlich umkrampfte Er das Lenkrad und kam durch diese unbedachte Bewegung mit dem Wagen leicht ins schlingern oh Mensch, schalt Er sich selbst, pass doch auf oder willst Du dir selbst im allerletzten Augenblick durch deine blöde Nervosität der Du manchmal und immer Urplötzlich anheim fällst alles gefährden, zerstören? Mit Aufbietung einiger Energie zwang Er sich zur Ruhe. Zukunftsmusik so schön sie auch war wollte Er nicht hören jedenfalls jetzt noch nicht. Nach der Unterschrift OK dann war es eine ganz andere Sache. Er sah aufmerksam auf die Fahrbahn als Er plötzlich neben sich ein Rauschen hörte. Erschreckt schaute Er zur rechten Seite von wo das Geräusch kam da rauschte auch schon ein anderer Wagen an Ihm vorbei. Was soll denn das schimpfte Er wohl verrückt geworden nicht mehr alle Tassen im Schrank warum denn rechts vorbei? Links ist die Fahrbahn auch frei ich fahre in der Mitte und vier Spuren hat die A3 was soll diese Idiotie? Er konnte sich nicht beruhigen schon rauschte, es waren kaum Sekunden vergangen, ein anderer links an Ihm vorbei. Mensch schrie Er die machen doch nicht etwa ein Wettrennen? Das geht nie gut. Die sind ja total verrückt. Da vorne ist doch eine Baustelle, jedenfalls war sie vor drei Tagen als ich das letzte mal hier gefahren bin, noch da. Angestrengt ja ängstlich horchte Er nach vorne aber es blieb ruhig außer dem immer vorhandenen Strassen Lärm war nichts zu hören. Alles schien gut gegangen zu sein. Nach seinen Überlegungen waren die beiden Wagen mit diesem Tempo, Er schätzte es auf hundertachtzig, schon an der Baustelle vorbei. Erleichtert aufseufzend lehnte Er sich wieder in den Sitz zurück. Ein kurzer Blick auf den Tacho, hundertvierzig das war normal ja eigentlich noch langsam, meist fuhr Er seinen Wagen aus. Hundertsiebzig/achtzig brachte der immer noch. Immer noch Gedanklich mit dem vorgefallenen Schreck, Ärger beschäftigt musste Er wohl etwas nachlässig in seiner Aufmerksamkeit geworden sein ansonsten wäre Ihm wohl die verräterische Rauchwolke, leicht links, vorne, nicht entgangen viel sah man ja nicht denn die Autobahn hatte vor dem Rauch, wenn es denn welcher war, noch eine links Kurve. Aber diese Autobahn kannte Er ja wie seine Westentasche befuhr sie wenn es viel war dreimal die Woche. Fast automatisch hatte sein Fuß das Gaspedal weiter nach unten gedrückt der Wagen flog durch die lange Linkskurve, das Gefühl war berauschend, wie musste es erst im neuen sei..., weiter kamen seine Gedanken nicht denn vor Ihm tauchte plötzlich wie eine Fatamorgana eine Feuersäule auf. Auf die Bremsen steigen und den Wagen versuchen leicht nach rechts zu ziehen war eine Reaktion. Ihm war bewusste wenn der rechte Fahrstreifen der Autobahn nur mit leichten Trümmern übersäht oder sogar frei war kam Er mit einem blauen Auge davon. Hier gab es, warum hatte Er nie in Erfahrung bringen können trotz einiger Anfragen bei den Behörden, freies Gelände ohne Bäume oder sonstigen Hindernissen auch keine Autobahnseitenbefestigung.

Es sollte nicht sein nichts sollte mehr sein. Das ohrenbetäubende Krachen des Aufpralles drang noch in sein Bewusstsein genau wie die heftigen Schmerzen die fast Augenblicklich einsetzten. Aber die Lokalisierung derselben gelang nicht mehr ebenso wenig wie die Feststellung bin ich ohnmächtig, wach oder gar tot.

Wie lange dieser Zustand andauerte entzog sich ebenfalls seinem Bewusstsein. Einzig das verschwinden der Schmerzen registrierte sein Gehirn mit Erleichterung. Er fühlte plötzlich nichts mehr, gar nichts mehr. Zuerst befiel Ihn große Erleichterung ja Freude, Überraschung bemächtigte sich seiner. trügerisch gaukelte ihm dieser Zustand die Hoffnung "ist ja nicht so schlimm, ist wahrscheinlich noch mal alles gut abgelaufen par Kratzer vielleicht auch ein Bruch oder zwei was soll`s Hauptsache ich kann den Abschluss tätigen", vor. Aber nach einer Weile in der sich nichts tat nichts veränderte kamen ihm Zweifel. Ist es vielleicht doch das Ende haben die mich Aufgegeben? Retten mich gar nicht weil es aussichtslos ist? Kommen erst die anderen an die Reihe? Warum kümmert sich keiner um mich, kommt keiner? Halten die mich für tot? Ich will aber nicht sterben. Nein noch lange nicht. Mein schreien muss doch gehört werden aber kein Laut dringt an sein Ohr auch das noch meine Gehör funktioniert nicht. Verzweifelt will Er sich bewegen versuchen sich zu befreien aber es geht nichts weder der Kopf noch ein Glied lassen sich bewegen. Verzweifelt und ermattet, sinkt Er, so meint Er, zurück um sich seinen Gedanken zu überlassen die ein wirres Spiel mit allerlei Gaukeleien von Glück, Leid, Freude, Schmerz und Hoffnung vorspielen bis sie sich nach einiger Zeit in eine Zielrichtung einzupendeln scheinen nämlich der der Vergangenheit von da an wird Ihm leichter wohler zumute und willig lässt Er sich von seinen Gedanken führen lässt sich treiben. Da..., die Jugend!

Ja seine Jugend...

ach war die bitter und doch so schön. Zu spielen gab es nichts dafür war das Geld zu knapp. Ersatz war die Natur sie sah ihn fast täglich zu Gast. Ihre Aufgabe sah sie darin ihm zu zeigen wie das Leben wirklich ist. Das es nicht nur Liebe und Freuden gibt nein auch Grausamkeit, Lug und Betrug. Das Morden an der Tagesordnung ist. Immer der stärkere die Oberhand behält. Oh ja, er wurde schon als Kind ein einsamer Kämpfer, ein Atheist und doch war sein Glaube tiefer, viel fester, für immer haltbar. Die Täler waren tief die er durchlief. Die Gipfel waren hoch die er überstieg

trotzdem verlor er nie den Mut. Immer umspielte ein feines leises Lächeln seine Lippen, so wie jetzt. Er wusste es obwohl er es nicht spürte oder sah. Vor dem der kommen will ist Ihm nicht bange denn Er ist Ihm nicht unbekannt oder gar verhasst.

In ihrer langen Bekanntschaft haben Sie so manches Spiel gespielt und jedes Mal war der Sieg sein. Aber jetzt ist Er bereit will nicht mehr. Die letzten Stürme waren auch zu arg haben seinem Kahn zuviel Tribut abverlangt, zuviel zerstört.

Ach ja Mama...

wie Du es schafftest trotz unserer knappen Finanzmittel mich immer sauber und adrett aussehen zu lassen ist mir heute noch ein Rätsel. Es war deine größte Sorge so schien es der alten Redensart "mehr scheinen als sein" Geltung zu verschaffen. Wenn Du mir öfter von dort wo Du ja nur sein kannst zugesehen hast weißt Du dass ich dies das ganze Leben lang beherzigt habe. Leider aber mit demselben Erfolg wie Du ihn hattest. Mit keinem der nennenswert wäre. Und dein Essen so einfach es auch war so gut hat es doch immer geschmeckt. Richtig schätzen lernte ich es allerdings erst im Nachhinein und zwar so sehr dass ich vieles in meinen letzten Jahren nachkochte. Nachträglich vielen Dank dafür auch für deine Mühe und Sorge um mich.

Leider sagte ich das viel zu selten zu Dir. Wir werden uns ja bald wieder sehen ich hoffe es jedenfalls.

Oh Vater Du? Duu rufst mich?

Ja, ja bald ist es soweit dann komme ich. Weshalb drängst Du in meine Gedanken? Soll ich denn jetzt über Dich nachdenken über Dich grübeln? Ich sah dich ja kaum der Krieg, deine Krankheit, dein Tod. Viel ist nicht von Dir haften geblieben. Trotzdem danke ich Dir für die in deiner Macht stehenden Liebe die Du mir schenktest.

Plötzlich ein neues Bild sich vor seine Augen schiebt. Was ist das? Welches Gebäude soll das sein? Zu welcher seiner Zeit gehört es, denkt Er. Ist es eine der Schulen die er besuchte?

Ach ja die Schulzeit...

Sie war nicht schlecht. Es gab viel Schatten aber auch sehr viel helles Licht bis unverhofft die Nacht herein brach. Ohne jede Vorwarnung ohne jede Ahnung. Vorsorge gab es nicht niemand rechnete ja damit. Am wenigsten Er selbst.

Nach Jahren des Leidens der Dämmerung und Nacht. Er hatte sich schon lange daran gewöhnt fühlte sich eigentlich recht wohl. Hatte die Einschränkungen hingenommen und das Beste daraus gemacht. Da, es war wie ein Wunder, wurde es plötzlich wieder Tag. Er fühlte sich wie neu geboren sein Lebenswille, der schon lange nicht mehr wach wurde neu entfacht. Voller Tatendrang mit vielen Gedanken neuen Ideen

stützte er sich zurück in des Alltags Last. Alles war so leicht so schön fand Er und konnte das Klagen der Mitmenschen überhaupt nicht verstehen. Es schmerzte Ihn sehr das die Menschen nach seiner Überzeugung so vieles falsch machten. Ob in der Politik, im Wirtschaftsleben oder privat. Er versuchte sich zu offenbaren es Ihnen zu sagen, es zu zeigen aber Er drang nicht zu Ihnen durch. Erst war es nur Ahnung dann wurde es zur Gewissheit Er war wieder Ausgesperrt. Das Dunkel in das Er zurück fiel bereitete ihm Höllenqualen denn es war gewollt von den Mitmenschen gewollt. Er bäumte sich dagegen auf. Versuchte immer wieder mit neuen Ideen durch zu dringen. Etwas Neues in die Tat umzusetzen aber man sah ihn nicht wollte ihn nicht sehen. War es seine Schuld? Hatte ihn sein Leiden, die lange Ruhe zu egoistisch zu drängend gemacht?!

Er wusste es ..., He... wer bist du denn?

Drängst dich einfach in meinen Traum, warum... weshalb...?

War gerade so spannend. du musst mich doch kennen schau mir ins Gesicht.

Ach Duu... das auch noch mit euch hatte ich doch nur Pech. Was willst Du warum bist du gekommen? Willst Du mich ängstigen in meiner Todesstunde nochmals ärgern

hast Du das im Leben nicht oft genug getan? Ja, ich weiß es aber ich komme nicht als Ärgernis. Ich komme für all die anderen zu deiner Begleitung. Waas ausgerechnet Du?! Warum nicht, vielleicht habe ich nie aufgehört Dich zu lieben. Was..., Du ausgerechnet Du die Du mich....

Aber warum all das Vergangene nochmals Revue passieren lassen. Es gehört nicht hier hin und bringt mir nur Stimmungstiefs. Überhaupt "ihr Frauen" mit keiner von euch hatte ich wirklich Glück. ihr habt nur gemolken gegeben habt ihr nichts.

Trotzdem kann ich keiner von euch wirklich böse sein.

Aber Kinder, ja Kinder die habe ich wirklich geliebt.

Meinen beiden geht‘s ja auch sehr gut. Sind gute Menschen geworden an Leib und Seele. Sie sind nicht da aber ich weiß ja warum und es tut gut zu wissen dass es nicht aus Böswilligkeit geschieht. Hoffentlich geht es Euch das ganze Leben weiterhin so Gut. Das allerwichtigste die Gesundheit wünsche ich Euch von ganzen Herzen. Vor allem Dir, meinem kleinen Schatz dem ich einmal im Leben meinen ganzen Reichtum, den keiner bis dahin haben wollte, schenken durfte.

Kurz war unser Glück unser Zusammensein aber ich hoffe das es ausgereicht hat Dir soviel von dem Reichtum zu überlassen, einzupflanzen das der Vorrat dein ganzes Leben vorhält. Mein kleiner Schatz wahrscheinlich wirst Du nichts von meinem Geschick erfahren. Sollte der Zufall es doch eines Tages in dein fernes Heimatland tragen und Du es erfahren. Sei nicht traurig und denke stets daran dort wo ich bald bin wird es besser nicht schlechter sein für mich. Den Rest der Liebe, den einzigen Reichtum den ich je besessen, muss ich mitnehmen. Diesen Reichtum hat ja nie jemand wirklich gewollt. Das gewünschte, erhoffte Geld davon hatte ich nie zuviel aber auch nicht zuwenig. Alle waren erpicht darauf nur Du wolltest lieber die Liebe, das Gefühl. Weil Du noch ein Kind so rein und unerfahren bist? Ich kann es nicht sagen. Auch in vielen Erwachsenen sollen ja Kinder sein die sich nach Liebe sehnen. Ich habe Sie nur nicht gefunden. Habe ich nicht richtig gesucht? Ich hoff..., oh..., was ist das?!

Es wird.. ja so.. furchtbar.. hell.

Schaltet doch... das Lich.. aus..

Der, der Film ist...?! Neiin.. der Tod..... NEEIIN!!

Georg Beez

 

 

von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 5. september 2008 5 05 /09 /Sept. /2008 18:16

Dies ist eine kleine Geschichte die das Leben schrieb
deshalb auch der Versuch in die Kindliche Gedankenwelt einzudringen und in kindlicher Ausdrucksweise zu schreiben


Warum ich bis heute keinen Kaugummi mag


Es muss im Anfang des Jahres 46 gewesen sein als mir einem vier oder gerade fünfjährigen Knirps dies folgende passierte was bis heute seine Spuren hinterlassen hat.

Eines morgens, daran erinnere ich mich noch so als ob es gestern gewesen wäre, war ich wieder auf dem Weg zu meiner Tante „Babet”, das war die Bauersfrau bei der meine Mutter arbeitete es war sehr kalt. Sie wohnte in einem kleinen Odenwald Dorf mit Namen „Hochstädten „ wo auch unser damaliges Zuhause war. Dort angekommen blieb ich wie angewurzelt stehen denn mitten auf dem Hof stand ein für mich riesiges Ungetüm von dem ich nicht wusste was es darstellen sollte. Hin und her gerissen von Neugier und Furcht stand da und wusste nicht was ich machen sollte. Einesteils hatte ich Hunger den hatte nämlich immer wenn ich zu Ihr ging. Tante „Babet” kochte jedenfalls in meinen Augen so gut wie niemand sonst auf der Welt andererseits hatte ich bis zum in die Hosen machen Angst aber auch die dritte Eigenschaft die Neugier ließ mich nicht mehr los. So stand ich da und muss wohl eine Ulkige Figur abgegeben haben in meiner Unentschlossenheit. Bis doch irgend etwas entweder der Hunger oder die Neugier über dieses so fremde aber doch so unheimlich interessante Ungetüm das da stand, oder beides siegte und ich mich langsam ganz langsam vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzend vorwagte um es zu begutachten oder vorbei zu gehen um zu essen. Aber beides gelang mir nicht den plötzlich, es muss wohl das Dach sein, so dachte ich jedenfalls, öffnete es sich und erst kam ein Kopf dann eine Hals und zum Schluss eine Brust aus dem Dach herauskam.

Wenn ich nun angenommen hätte vor Schreck umzufallen oder in die

Hosen zu machen so war das zu meinem eigenen größten Erstaunen nicht der Fall. Ich blieb nur abrupt stehen und schaute zu dem halben aus dem Dach ragenden Menschen oder was das sonst sein sollte hinauf dabei muss irgendeine von mir nicht bemerkte Grimasse über mein Gesicht gelaufen sein denn plötzlich fing das halbe Wesen

denn noch wusste ich nicht ist es ein Mensch oder was sonst an zu lachen und rief durch dieses Lachen in einem für mich unverständlichem Kauderwelsch irgendetwas. Da ich in meinem Wissen ja schon soweit war das ich nun fest annehmen konnte das sei ein Mensch der nur eine andere Sprache sprach. Immerhin hatte ich schon davon gehört wusste zwar nicht mehr von wem aber das spielte ja Momentan auch überhaupt keine Rolle. Wichtig war nur das dieser Turmmensch,

diesen Namen hatte ich ihm so ganz im Stillen aber aus tiefster Überzeugung, warum wusste ich natürlich nicht, geben, mir zu winkte.

Erst wollte ich ja überhaupt nicht aber dann siegte wohl die Neugier denn ich meinte auch in der Hand die winkte etwas zu sehen. Dieses unbekannte nur schemenhaft wahrnehmbare etwas schien alle Schranken nieder zu reisen und forschen Schrittes ging ich auf das mir unbekannte grüne Ungetüm zu. Allerdings traute ich mich nicht direkt auf den Turmmenschen zu, zugehen sondern umkreiste erst noch neugierig schauend und forschend das grüne Ding um dann auf der dem Bauernhaus zugewandten Seite stehen zu bleiben und erwartungsvoll zu dem halben Menschen der ebenfalls in grün gekleideten war, was mir jetzt erst auf fiel, auf zu schauen. Der sagte wieder etwas in seiner Sprache zu mir wovon ich nur ein Wort verstand nämlich OK und streckte mir sein Hand in der, wie ich nun ganz deutlich sah sich etwas befand, entgegen. Unschlüssig vielleicht auch wieder ängstlich blieb ich aber auf meinem Platz stehen und kam nicht näher. Noch einmal hörte ich etwas mir unverständliches mit diesem komischen OK dann flog das was in seiner Hand war vor meine Füße. Keinen Moment zögerte ich es aufzuheben besah es von allen Seiten und schüttelte den Kopf denn ich wusste nichts damit an zu fangen. Was ist das? Fragte ich mich. Irgendjemanden fragen wollte ich auf gar keinen Fall denn man wusste ja nie ob das dann nicht und das war sehr wahrscheinlich, weg war. Aus diesem Grund entschloss ich mich, so sehr mich der Hunger auch quälte, nicht zu Tante „Babet” zu gehen sonder mich zu verkrümeln um die Sache selbst und vor allem alleine zu untersuchen natürlich brauchte auch niemand die eventuellen negativen Folgen zu sehen. Auf gar keinen Fall Tante Babet und Mama. Papa war ja nicht da. Mama sagte immer wenn ich fragte der ist im Urlaub wenn du Pech hast in einem langen Urlaub. Wenn Sie klug gewesen wäre hätte Sie sich aber denken können das ich längst etwas von dem komischen Urlaub den sie Krieg nannten gehört hatte. Nix genaues natürlich nur das die da auf einander Schießen und sich kloppten ein Junge aus dem Dorf sagte einmal die Schießen sich auch Tod da hab ich nur gesagt: das glaube ich nicht nur wenn ich es selbst sehen würde. Von einer Tante wusste ich nämlich die Tot gegangen oder wie sagen die Großen ich glaube gestoben oder so ähnlich war dass, das ganz doof sein muss. Die konnte ja nicht mehr sprechen nix mehr bewegen. Mama sagte damals als ich fragte: wie ist das mit dem Tod sie spüre auch nichts mehr wenn Sie mal Tod wäre worauf ich in meiner Art natürlich meinen Senf dazugab in dem ich laut sagte: das ist aber blöd. Ist der Tod immer so blöd? Die Antwort meiner Mutter war nur ein böses bist Du still und ein Klaps auf meinen Hintern aber nicht sehr fest sonst hätte ich gleich losgebrüllt wie am Spieß und das wusste Sie.

Denn die Frau unter uns wir wohnten oben, zwei Treppen, die nur eine, da wo wir waren, mochte mein Geschrei nicht.

Habe ich aber viel später erst erfahren, von Mama die es mir erzählte, als ich wieder einmal Schrie wie am Spieß weil sie mich hauen wollte war ein Trick von mir so bekam ich nicht viel Dresche wusste nur nicht warum bis………

Das war auch der Grund warum ich das

>> glaube ich nicht, muss ich selbst sehen >>

aus tiefster innerer Überzeugung zu dem Jungen sagte denn ich konnte mir mit dem besten und größten Bemühen nicht vorstellen das viele Menschen auf einmal, so blöööd mit vier „ö” sein könnten um das zu machen was meine Tante gemacht hatte.

Und wie Mama sagte hat Sie es ja wenigstens nicht selbst gemacht sonder es ist irgendwie mit Ihr oder an Ihr gemacht worden.

Nur meine Mama hat meine Fragen zu dem Thema ja auch nicht so richtig beantwortet jedenfalls damals nicht.

Dieses nicht Wissen ob die richtigen Antworten auf die gestellten Fragen gegeben werden gab den Ausschlag das ich der Sache mit dem Geschenk von dem grünen Turmmenschen selbst und allein auf den Grund gehen wollte.

Es war viereckig und nicht groß ich steckte es in meine Hosentasche und verdrückte mich zwischen Tante Babet`s Haus und dem unsrigen da gab es so nen kleinen Weg jedenfalls war ich der Meinung es sei einer war‘s aber nicht später sagte mir Onkel Schoch war der Mann von Tante Babet, war super nett hab ihn sehr gern gehabt war aber auch immer wenn er mich mitnahm auf Feld super brav,

das ist ein kleiner Wassergraben zum ablaufen von dem Wasser da oben das aus den Gärten kommt sonst würd es ja in die Häuser gehen ich glaub heißt sickern na jedenfalls da ging ich hin und holte das Viereck aus der Hosentasche nun erst sah ich das es eingepackt war ich wollte es aufmachen aber es ging nicht ich schaffte es nicht

wollte schon anfangen zu Greinen ( ist Heulen ) da sah ich ne kleine Kerbe an der einen Seite ich beugte das Ding, die Kerbe dann muss mir wohl jemand geholfen haben denn plötzlich ging das Viereck auf ich meine die Verpackung und gerade da wo die Kerbe war. Das abgegangene Stückchen wanderte in die Hosentasche denn auf den Boden werfen das macht man nicht hat wenigsten Onkel Schoch mal gesagt und was der sagt war ja richtig jedenfalls fast immer er hat mir auch gezeigt wie man Mäuse beim Zackern ( Pflügen ) in der Furche mit den Händen fängt und sie lebend in der Hosentasche der Katze nach Hause für sich und die Jungen mit bringt ja der Onkel Schoch der war schon wer.

Aus der offenen Packung guckte was braunes raus was ist das kenn ich nicht aber da meine Mama mir gesagt hat ……… müsste mein Rufname von der Mama für mich stehen aber den sag ich nicht ich mag ihn nicht und jeder der ihn sagte musste wie ich älter war 50 Pfennig bezahlen was viel Geld war wo man doch schon für 1Pfennig zweii Bonbons bekam,

Man wirft nichts weg man weis nie wie man es noch gebrauchen kann.

Wie ich noch am überlegen war meldete sich der Hunger und kurz entschlossen biss ich hinein wauooooooo schmeckte das lecker was ist das und flutsch war die ganze Verpackung ab und in der Hosentasche und ich biss wieder zu oooh wauoooooo das schmeckte und ruck zuck war alles im Bauch nur was war das.

Wie schon gesagt ich fragte niemanden warum habe ich auch schon gesagt aber später wie es besser wurde wir im Dorf unsere kleine Bäckerei mit bisschen Lebensmitteln bekamen kam ich dahinter das war Schokolade.

Der Turmmann war mir nun natürlich sofort sympathisch nach dem herrlichen Geschmack war ja auch klar war ja nicht doof wollte doch mehr ergattern das nahm ich mir jedenfalls vor wie ich jetzt zum essen zu Tante Babet ging.

Na endlich ………. Sie sagte auch diesen blöden Namen den ich so hasste nur ich konnte sie nicht schimpfen dann gibt’s kein essen mehr nein dann liebe den Namen ertragen.

Was gibt`s denn, Kartoffelsuppe, ooh Klasse mein Lieblingsessen außer.., Jaaa ich weiß schon……… bei dir ist alles dein Lieblingsessen lachte Sie wenn nur die Männer, das war Onkel Schoch und ihr Sohn und ihr anderer Sohn aber die waren auch im Urlaub oder soo, auch so wären, sagte sie.

Neee sagte ich >> Himmel und Erde >> das weißt du doch mag ich nicht nur die gebratene Blutwurst aber ich esse es halt weil duu es so gerne ist, ach du Schlingel (war ein großes Kompliment von und ich war super stolz darauf) lachte Sie.

Was du bist schon satt, fragte Sie, nachdem ich nur einen Teller voll gegessen hatte ja ……… und beinahe hätte ich mich verraten schnell sagte ich muss aufs Klo ach so sagte sie na kannst ja heute Abend noch essen bleibt bestimmt übrig.

Ich ging auf den Hof und natürlich auf Klo, es war ein Blumsklo denn Wasserklos gab`s auf dem Dorf keines, denn ich kannte ja ihre Neugier und wusste sie schaut aus dem Fenster hinter das Gardine stehend um zu sehen was ist.

Nach dem ich mein Geschäft erledigt hatte blieb ich noch einmal bei dem Ding auf dem Hof stehen aber der Turmmann war nicht zu sehen

So ging ich spielen und dann nach Hause.

Am nächsten Tag rannte ich sofort auf den Hof von Tante Babet und Onkel Schoch zu dem Ding aber das Dach war zu als ging erst mal drum rum aber es geschah nicht endlich traute ich mich mal zu rufen hallo, hallo rief ich aber wie leise ich hatte immer noch Angst nichts geschah nach kurzem zögern ging ich spielen zu meiner Freundin wenn sie wollte.

Am Nachmittag war ich wieder bei dem Ding diesmal war der Turmmensch da er stand wie beim ersten mal in seinem Dach und winkte sofort wie er mich sah auch ich hatte viel mehr Zutrauen und winkte zurück wieder sprach er mich an und wieder für mich im Kauderwelsch aber ich musste lachen warum keine Ahnung jedenfalls lachte er zurück und warf mir nach ein paar Worten wieder etwas zu ich hob es sofort auf und lachte zurück auch winkt ich und rief danke, danke zu ihm hinauf winkend tanzte ich davon ich hörte ihn noch etwas rufen und rief irgend was zurück dann verschwand ich wieder in meinem Versteck der kleinen Gasse um meine Schokolade

Zu genießen aber was war das es war nicht viereckig was ich da aufgehoben hatte sonder mehr lang al breit vie das hieß wusste ich nicht und es war grün ganz grün keine andere Farbe wie bei dem Viereck das war braun, rot und noch ne andere Farbe aber das nur Grün. Was war das. Es ging auch anders auf mit einem kleinem Stück Papier oder was das war, was abstand. Auch das was drin war so komische Streifen waren noch in grünem Papier und so nem silbernem eingepackt wie das weg war, war das nicht braun was da raus kam sondern ganz komisch in der Farbe die ich nicht beschreiben kann.

Was soll`s dachte ich mir vielleicht gibt es auch solche Schokolade und steckte, es war ja nicht viel was mich auch ärgerte, in den Mund und wollte es kurz kauen dann wär`s ja weg wie beim ersten mal aber denkste das Zeug ging nicht.

Es wurde weich aber nicht weniger nur ein Klumpen ich lutschte und lutschte nichts was blieb und der Geschmack scheußlich so scharf und süß pfui das ist nicht für mich dachte ich und wollte es ausspuken aber wie meine Mama sagte man wirft nichts weg, was mir im letzten Moment einfiel, schluckte ich den Klumpen runter. Erst spürte ich nichts dann bekam ich Bauchweh und später nach dem Essen wieder.

Seit diesem Erlebnis ist Kaugummi, später erfuhr ja das es das war, für mich tabu ich mag ihn überhaupt nicht auch nicht in Ausnahmefällen und noch einen Effekt hatte diese Geschichte fast 30 Jahre waren auch die Amis für mich tabu nichts würdige Leute die ich nicht akzeptierte die man nur verachten konnte die nur Mist produzierten und waren


Georg Beez

von erichxy
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 5. september 2008 5 05 /09 /Sept. /2008 17:04

Sie ist lesbisch, es ist mir egal

wenn Sie mir nur in ihrem Herzen einen Platz übrig lässt

mich, da ich doch "normal", nicht ganz vergisst

wenn sie es auch nicht gerne sieht ich liebe sie trotzdem

so wird es immer sein ob Sie will oder nicht

obwohl jetzt ihre Freundin die erste Geige in ihrem Leben spielt

und Sie sagt: ich gehöre nicht mehr zu euch "den normalen"

ich habe meine eigene Welt, eine neue Heimat gefunden

so bleibt Sie doch, ob Sie will oder nicht, mit mir verbunden

denn das was uns verbindet

von innen heraus schon so lange bindet

wird Sie nie mehr los und zerstören kannst Sie es nicht

mag auch ihr Wesen sich total verändert haben

Sie so ganz anders geworden sein

 

Wahrscheinlich merkt Sie es

wenn Sie dem Ort gedanklich oder ganz real

sehr nahe ist der meine letzte

endgültige Heimat schon lange ist

am letzten, ihrem letzten Tage

wird Sie, ist ihr Geist nicht verwirrt

in Wut, im Zorn 
eventuell auch mit Freude und etwas Liebe

meiner bestimmt noch ein mal gedenken

 

vielleicht wird Sie auch sagen:

verzeihe Vater ich war nicht mehr deine Tochter

dünkte mich besser als du hatte dich vergessen

nur das Band, von dem dein letzter Brief sprach ist da

war immer da nur ich wollte es nicht mehr

versuchte es zu vergessen verzeihe Vater, verzeih

 

In diesem Moment werde ich bei ihr sein

Sie ganz sachte berühren

meine Hände werden Sie ganz vorsichtig nehmen
und führen

ganz leise werde ich zu ihr sagen: komm

habe keine Angst ich bin ja bei dir

schlafe ruhig ein es gibt nichts zu verzeihen

ich war doch immer mit dir

Du merktest es nur nie

meine Liebe hat dich nie verlassen war immer dein

Du warst und wirst immer in meiner Seele sein

ich bin doch dein Vater

 

Georg Beez

 

von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 5. september 2008 5 05 /09 /Sept. /2008 16:10

Du schaust mich unendlich traurig an

leise sagst du, du bist ja so gemein

bist nicht lieb, nicht nett

bist hart und kantig wie ein Stein

ungehobelt und so rau wie ein Brett

ich kann es dir erklären

höre mir bitte zu

 

Nie, nie hörte ich

auch nicht von dir

ich liebe dich

ich mag dich so wie du bist

mein Herz ist dein

in Freude wie im Leid

nimm mich, gib dich

ich will nur dich allein

liebst du mich noch?

Aber viel zu oft

tue dies, lasse das

jetzt nicht, keine Zeit

was willst du denn

sei nicht so faul

oder kannst du das nicht?

 

Nein, nochmals nein

ich kann, will das nicht mehr hören

nie habe ich die Liebe

ihre Zweisamkeit erfahren

und doch kenne ich Sie

mit ihre Schönheit, Zuneigung

Zärtlichkeit und ihrer Lust

die Höhen und Tiefen in ihre Brust

aber auch die Seite ihre Schwärze

ist mir nicht unbekannt

ihr unseliger Fluch

wenn sie nicht anerkannt

dessen Inhalt

Sehnsucht, Einsamkeit und Bitterkeit ist

Georg Beez

von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 5. september 2008 5 05 /09 /Sept. /2008 15:46

Liebe ist

wenn ich weine ohne zu weinen

Liebe ist

wenn ich Schmerzen habe ohne zu Leiden

Liebe ist

wenn ich Glück empfinde ohne glücklich zu sein

Liebe ist

wenn ich traurig bin ohne traurig zu sein

Liebe ist

wenn ich Schreie ohne zu Schreien

Liebe ist

wenn ich tief falle ohne zu Fallen

Liebe ist

Alles, ohne alles ist Sie nichts

Liebe bist Du, Du alleine

Georg Beez

 

 

von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Thursday, 4. september 2008 4 04 /09 /Sept. /2008 01:47

Glück

Was ist es für dich?

 

Er

der dich anmacht

 

Sie

die dich betört

 

Eine Hand

die, die deine fest umschließt

 

Ein Mund

der deine Lippen, dein Gesicht liebkost

 

Sind es Worte

die so zart sein können

 

Ist es ein Kind

das dir seine ganze Liebe schenkt

 

Eine Pflanze

die unter deinen Händen

ihre ganze Blütenpracht entfaltet

 

Ein Tier

das mit seinen Augen, seinen Gebärden

dich anlacht, dich liebkost

 

Der Gewinn in der Lotterie

 

Glück

was ist es für Dich?

Georg Beez

 

 

 

 

von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Thursday, 4. september 2008 4 04 /09 /Sept. /2008 00:09

Deinen Namen habe ich nie erfahren

deinen Kuss vergesse ich nie

 

Ein wenig Hilfsbereitschaft

eine Kleinigkeit für mich

für dich muss es mehr gewesen sein

viel mehr

du sagtest danke strecktest dich

hauchtest einen Kuss mir ins Gesicht

ich spürte deine Lippen kaum

und doch brannten sie wie Feuer

ich war total perplex

konnte gar nichts sagen, nicht einmal tschüss

 

Oh wie oft

war ich an jenem Ort um dich wieder zu sehen

wie oft

streichelte ich die Stelle die deine Lippen berührt

wie oft

schaute ich in den Spiegel die Stelle zu sehen

die deine Lippen verbrannt

wie oft

träumte ich, träume ich noch von dir?

 

deinen Namen habe ich nie erfahren

deinen Kuss vergesse ich nie


Georg Beez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von erichxy - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 11. april 2008 5 11 /04 /Apr. /2008 18:56
Du bist für mich
Sonnenschein, bewölkter Himmel
Gewitter, Sturm und Regen
der Anfang aller Zweisamkeit
das Ende aller Einsamkeit
der Weg zur Glückseligkeit

Georg Beez













































von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 11. april 2008 5 11 /04 /Apr. /2008 18:44
Er saß in der Bahn und träumte vor sich hin
als Sie an einem Halt zustiegen
das Sie von einem Weinfest kamen
sah man an den Flaschen die, die Runde machten
es waren ihrer zehn, fünf Erwachsene, fünf junge Menschen
sie lachten und waren alle sehr fröhlich besonderst du
deine Freudentränen waren wunderschön an zusehen

Irgendwann, von irgend jemandem, fiel eine Bemerkung
sie war nicht einmal an dich direkt gerichtet
alle lachtet ihr herzlich besonders du
plötzlich, wurde dein Gesicht sehr ernst
deine Mundwinkel rutschten herab
deine blauen Augen füllten sich mit Tränen bis sie überliefen
und sehr verzweifelt klang es als du leise Papa, riefst

Ein Mann mittleren Alters wendete sich dir zu
und sagte leise, komm
seine Züge waren von Melancholie geprägt
seine Augen blickten dich traurig an
wie ein Fremdkörper der dort nicht hin gehörte
wirkte er in diesem Moment
kaum hattest du neben ihm platz genommen
als ein heftiges Weinen dich erschütterte
er versuchte dich mit hilfloser Zärtlichkeit zu trösten
drückte dich leicht an sich streichelte ganz zart über dein Haar
und war doch selbst so hilflos und erschüttert

Trotz des Schmerzes der dich ergriffen hatte
schienst du noch an etwas anderes zu denken
an was?
Die anderen im Abteil, die Allgemeinheit, oder?
Urplötzlich entzogst du dich deinem Vater
um dich fast sofort wieder an ihn zu pressen
und wieder weintest du heftig

Warum entzogst du dich
mahnte dich vielleicht dein Alter?
Denn älter als sechzehn warst du nicht
meintest du das Gedankengut der anderen zu kennen?
Deine Bedenken, deine Schamhaftigkeit
halfen dir nicht viel
viel stärker waren die Liebe oder der Schmerz

Nach einer Weile wurdest du ruhiger
deine weit geöffneten Augen, voller Angst
Verzweiflung und Schmerz schrieen
schrieen in die Welt hinaus
aber keiner hörte sie
wollte sie hören, verstehen
weil ihr schreien lautlos war?

Ach wie gerne hätte er dir geholfen, aber wie?
Er wusste es, wusste es nicht
du tatest ihm so unendlich leid, so weh
warum, er weiß es bis heute noch nicht
er denkt noch sehr oft an dich, viel zu oft
dann quält es ihn
Fragen sind es, sie lassen ihm keine Ruhe.

Georg Beez





von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 31. march 2008 1 31 /03 /März /2008 02:14
Alles ist geschmückt
glänzt in wunderbarer Pracht


Ich stehe hier und friere
meine Kleider sind alt und zerrissen
ich sehe unordentlich aus irgendwie so...
der Kontrast so groß er auch ist
Beachtung finde ich trotzdem nicht
da, einer wirft eine Mark in meinen alten Hut
danke, sage ich aber Innen tut es sehr weh
er schaut mich an schüttelt den Kopf und geht weiter
was mag er denken geht es mir durch den Kopf
Vielleicht, oh Gott so ein armer Tropf?
Oder, gehe arbeiten so wie ich
dann brauchst du nicht zu frieren
Oder, eine Schande
Schmarotzer wie den sollte man ausmerzen
aber wir sind ja selbst Schuld geben ihnen immer etwas
so gesund und bettelt, fauler Sack

Irgendwie kommt diese negative Stimmung
zu mir rüber und in mir schreit es auf:
gib mir doch eine Arbeit, ein Zuhause
das ich arbeiten und leben kann
ich bin doch zum vegetieren verurteilt, bin Obdachlos
seelisch falle ich in ein tiefes Loch
Teilnahmslosigkeit auch geistiger Tod genannt
nimmt von mir Besitz
die Schönheit, die ganze Pracht alles vorbei
uninteressant für mich

In Gedanken mache ich Kasse
zehn Mark sind zusammen gekommen
langt für ein bisschen flüssiges Brot
Essen...
Suppenküche, wenn nicht dort dann eben Abfalleimer
wird aber bei dieser Kälte nichts drin sein
schmeißen weniger weg das Zeug hält sich länger

gerade will ich weg gehen
da bemerke ich dass jemand vor mir steht
erstaunt schaue ich ihn mit meinen müden
von innen müden Augen an
sie erfassen einen Menschen
Menschen, gib es die heute überhaupt noch?
Seine Augen schauen mich traurig, wissend aber hart an
der Ausdruck seines Gesichtes ist anziehend
Manager, Lehrer geht es mir durch den Kopf
Geld gebe ich Ihnen nicht
aber etwas zu essen
wenn Sie mit mir irgendwo hin gehen, sagt er
Essen, innerlich rümpfe ich die Nase
Geld wäre mir viel lieber denke ich sage aber ja
ich komme doch nirgends rein werfe ich noch ein
das lassen Sie mal meine Sorge sein meint er
er geht mit mir zu einem Lokal mit Stehimbiss
dort wähle ich, er holt es
am Nebentisch sagt plötzlich jemand, Penner
darauf sagt er nur, Fressen für die Zeitung
es wird plötzlich ruhig, komisch ruhig
viele schauen weg, essen schneller, verschwinden

Heiß schießt die Scham durch mich
ich will das nicht, es darf nicht sein
niemand darf sehen wie aufgewühlt ich bin
keiner darf es merken
ich verschanze mich wie immer
hinter der Maske des Verkannten des Armen
Urplötzlich sagt er,  warum schauspielerst du?
Weißt du welch ein Schicksal dir gegenüber steht?
Nein?
Dann urteile nicht voreilig
sei dankbar für jeden Tag der dir geschenkt wird
ist er auch noch so armselig ist dein Schicksal auch schlimm
es gibt viel schlimmeres
auch für dich gibt es eine Erlösung
ein besseres, schöneres Leben
Denke stets daran es hat immer seinen Sinn, das "Warum"
Ich will aufbrausen
aber es hat mir die Sprache verschlagen
ganz leise bringe ich nur heraus wer bist du?
Ein Mensch wie du
Nein das glaube ich nicht
oh doch
ich klage, genau wie du
leide, genau wie du
bin glücklich, genau wie du
bin genau so arm, so reich, wie du
habe auch kein Zuhause und doch
aber du hast doch, unterbrach ich ihn
ja, ja was heißt das schon
vielleicht möchte ich etwas ganz anderes
und kann es nicht

Du meinst jeder ist ein armer Tropf, ein Außenseiter?
Ja, jeder auf seine Art und Weise
so mancher ist viel, viel schlimmer dran als wir beide
aber er merkt es nicht
weil etwas noch viel mächtigeres sein Schicksal beherrscht
deshalb kämpft er, warum, weiß er nicht
merkt er es irgendwann doch
ist es meist zu spät der Tod steht vor der Tür
keiner, hört ihn, hilft ihm mehr

Wer bist du? Sage es mir
nein, geht nicht mehr ich muss weg
hier, noch eine Kleinigkeit
und alles Gute zum Weihnachtsfest dann geht er
wie er sich umschaut
meine ich eine Träne zu sehen
ich schüttle meinen Kopf und muss denken
warum ist er nicht geblieben?

Langsam gehe ich zu meinem Schlafplatz
dabei befällt mich eine unendliche Müdigkeit
gemischt mit einer großen Traurigkeit
und einem herrlichen Glücksgefühl
in diesem Zustand lege ich mich nieder
und denke so feierlich wie noch nie, noch einen Schluck
einen Schluck zum Fest
er soll nach langer Zeit mein erstes bewusstes Geschenk
von mir an mich sein
aber die Flasche ist leer wieder nichts
nicht einmal dieses kleine Geschenk ist mir vergönnt
denke ich bitter
aber komisch irgendetwas lässt meine Bitterkeit
sofort wieder verfliegen und macht dem Gedanken
du hast ja Geld kaufst dir morgen was, Platz
darüber muss ich lächeln und schlafe sofort ein

Weihnachten
der erste Feiertag
die Menschen gehen in die Kirche
kommen an ihm  vorbei
Er schläft.
Schläft er wirklich noch?
Einige bleiben unschlüssig stehen
abfällige Bemerkungen wie, Penner
Schmarotzer, Aussatz der Gesellschaft
nicht einmal an den Festtagen
hat man Ruhe vor Ihnen
mal laut, mal leise sind sie zu hören

Hallo Opa
steh auf, steh doch auf
es ist so kalt du erkältest dich doch

nein mein Kleines
er hat es geschafft
er ist in einer anderen, schöneren Welt
dort geht es ihm besser als hier sagt ihre Mutter
woher weißt du das, Mama?
Schau, er ist lachend eingeschlafen
er muss sehr froh und glücklich gewesen sein
dann will ich auch arm werden
so einschlafen, so glücklich sein wie der Opa da

wieso mein Schatz?
Du hast doch alles
Geld, Spielsachen, deine Freiheit halt alles
Nein!
Der Opa da hat mehr

wieso?
Du hast gesagt: er ist glücklich
und das bin ich nicht
!
Warum?
Das weiß ich ja gar nicht!
Ich bin alleine keiner ist für mich so richtig da
wo ist das Gefühl
Ihr sagt "Liebe" dazu, für mich?
Ich darf alles, soll alles alleine entscheiden
habe so viel Geld aber keiner fragt mich
möchtest du das? Fragt was willst du
ach Opa, gib mir von deinem Glück
dann komme ich mit dir egal wie arm du bist
schenke mir deine Liebe, du bekommst meine

Komm Kind
komm wir müssen in die Kirche
der Mann, das musst du doch wissen
du bist alt genug, ist Tod
dann lasst ihn beerdigen
ihr habt doch Geld genug
dann kann ich sein Grab pflegen
vielleicht sein Glück teilen
denn, er ist glücklich, ich nicht
ach Mama, ach Papa warum?
Ja Warum bin ich auf dieser Welt?
Schaut, dieser alte Opa, ihr sagt Penner
Er ist glücklich und ich?
Warum, darf ich nicht auch glücklich
von innen glücklich sein Warum?

Georg Beez
















































von erichxy - Community: Gedichte
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

Über diesen Blog

Blog erstellen

Kalender

February 2012
M T W T F S S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        
<< < > >>

Freitext

Freitext

Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum